#12 | Die Zukunft des Sparens und Anlegens mit Verena Thaler, VP Strategy & Business Development bei Raisin

Agnieszka begrüßt in dieser Folge Verena Thaler, die Vice President of Strategy & Business Development bei Raisin. Die beiden sprechen unter anderem über das Geschäftsmodell von Raisin und die strategische Ausrichtung des FinTech-Startups, wie grenzüberschreitendes Anlegen aussehen kann und welche Hürde es dabei zu überwinden gibt, wie sich der digitale Wandel im Finanzsektor auf das Bankengeschäft ausgewirkt hat und welche technologischen Veränderungen es in der Branche in Zukunft geben wird.

  • (00:25) Wie sieht die Arbeit in einem FinTech-Startup aus, was hat sich Pandemie-bedingt verändert?
  • (01:53) Wie genau sieht das Geschäftsmodell von Raisin aus?
  • (04:54) Welche Problemstellungen gibt es hinsichtlich Regularien im EU-Binnenmarkt?
  • (10:22) Mit welchen strategischen Themen beschäftigt sich Raisin aktuell?
  • (14:28) Zum Thema Open Banking: Welche Lösungen und Beispiele für Kooperationen gibt es hier?
  • (16:22) Welche Veränderungen lassen sich nach dem ersten Jahr der Pandemie beobachten?
  • (21:13) Welche technologischen Themen werden das kommende Jahrzehnt dominieren?

Die Buchempfehlungen von Verena Thaler

Glennon Doyle: “Untamed

Brené Brown: “Daring Greatly: How the Courage to Be Vulnerable Transforms the Way We Live, Love, Parent, and Lead

Der Ted-Talk von Brené Brown

Verena Thaler auf LinkedIn

Das Transkript zur Episode:

Agnieszka Walorska 00:00:02

Willkommen zu einer weiteren Folge des Female Future Finance Podcast von Capco und Creative Construction mit Agnieszka Walorska. Ich habe heute zu Gast: Verena Thaler, die jetzt nach vielen Jahren Unternehmensberatung seit einem guten Jahr bei dem Fintech Raisin angefangen hat. Hallo Verena!

Verena Thaler 00:00:11

Hallo!

Agnieszka Walorska 00:00:12

Sag mal, wie ist denn so die Bilanz? Also die Bilanz des ersten Corona-Jahres und deines ersten Raisin-Jahres. Und was hatte ich an dem Startup-Leben am meisten überrascht?

Verena Thaler 00:00:24

Super gerne! Ich bin eine der Glücklichen wo das zusammengefallen ist – Sowohl der Start in der neuen Rolle als auch das sogenannte Corona-Jahr. Ja, du hast es schon angedeutet, ich hatte meine Karriere ursprünglich bei McKinsey gestartet, war da die letzten sieben Jahre und hab mich fokussiert auf die Beratung von Banken. Mein Thema war Business Building und ich habe auch irrsinnig viel mitgenommen, gelernt und Projekte, für die ich dann gebrannt hatte, also Business Building, waren unter anderem dabei [… also etwa eine] Retail Bank komplett neu aufzubauen. Und ich bin dann auch zu der Entscheidung oder zu dem Entschluss, zur Erkenntnis wahrscheinlich eher sogar, gekommen, dass am Ende des Tages bin ich eher wie so ein Fußball-Trainer, der am Seitenrand oder am Spielrand steht, aber nicht auf dem Platz mitmischt und wollte dann selbst auf dem Platz mitmischen und Teil des Spiels sein – oder Teil des Ganzen sein und aktiver die Dinge zu gestalten. Genau, so bin ich dann auch beim Raisin gelandet, ein Unternehmen mit deren Mission oder Vision des Unternehmens ich mich sehr stark identifizieren kann. Unser Motto ist “Saving and investments without barriers” und das ist auch etwas, das bei mir sehr viel Anklang findet. Also der Zugang zu Geldanlagemöglichkeiten, egal wie groß oder klein der Geldbeutel ist, in welchem Land du ansässig bist und einfach generell auch die Transparenz und diesen Zugang zu haben.

Agnieszka Walorska 00:01:43

Willst du nochmal so ein bisschen mehr zu dem Geschäftsmodell von Raisin erzählen? Das ist zwar schon definitiv einer der Stars der deutschen Fintech Szene, mein Gefühl ist aber immer wieder, dass es so in der Berichterstattung gegenüber N26 und anderen ein bisschen unter geht. Und vielleicht wissen nicht alle, was genau das Geschäftsmodell davon ist.

Verena Thaler 00:02:03

Ja, gerne. Also ich hatte ja schon erzählt, die Mission von Raisin ist “saving and investments without barriers”, das heißt, wir wollen, kurz gesagt, unseren Kunden einen einfachen und digitalen Zugang zur Geldanlage-Produkten europaweit ermöglichen. Unsere Kunden sind aber mehrere Akteure. Einerseits die Verbraucher, die auf der Suche sind nach Möglichkeiten, ihr Erspartes anzulegen, aber auch Banken, die entweder nach Einlagen-Finanzierung suchen und dann über unsere Plattform Produkte anbieten, oder Banken, die eher unter den zu großen Einlagen und Büchern leiden, großen Kostendruck ausgesetzt sind und die uns nutzen als Partner, um ihren Kunden hier Zugang zu weiteren Einlagen und Spar-Produkten anbieten zu können.

Agnieszka Walorska 00:02:45

Und du sagtest eben “Saving and investments without barriers”. Das heißt, ihr seid ja quasi von Grund aus international ausgerichtet.

Verena Thaler 00:02:55

Genau. Wir sind aktuell in sieben europäischen Ländern unterwegs. Vielleicht noch ein Punkt, der auch unserer Geschäftsmodelle nochmal etwas vertieft darstellt: Wir sind deshalb auch in mehreren Ländern in Europa unterwegs, wie auch in UK, und hatten vor kurzem in den USA gestartet, weil diese Vision, die wir haben, also eben Zugang zu Geldanlage-Produkten ohne Barrieren, ohne Grenzen, anbieten zu können, nicht nur in Deutschland funktioniert, in dem Markt, in dem wir als erstes gestartet hatten, sondern eigentlich ein Bedürfnis von sehr, sehr vielen Verbrauchern ist – über die europäische, also innerhalb der Europäischen Union, aber auch über die Grenzen hinweg. Weil alle haben ein ähnliches Problem, nämlich dass man gar nicht so richtig weiß, wenn ich jetzt nach einem sehr risikolosen Anlage-Option suche – die wenigsten Banken bieten überhaupt hier noch Produkte an oder zu Negativzinsen oder entsprechenden Kosten, die damit einhergehen. Das heißt, Kunden sind eigentlich auf der Suche nach einem transparenten Überblick: Welche Angebote gibt es auf dem Markt? Und wir helfen dabei, eine breitere Auswahl zur Verfügung zu stellen, um so auch dem Verbraucher nochmal mehr Entscheidungsmacht und Diversifizierung-Möglichkeiten bei den Anlagen-Optionen zu ermöglichen. Umgekehrt für Banken ist das natürlich super schwierig und auch sehr kostenintensiv, in ein anderes europäisches Land, also ihre Geschäftstätigkeit auszuweiten, einen neuen Markt zu eröffnen. Und hier sehen wir uns natürlich als starker Dienstleister, weil durch den Aufbau von unseren Plattformen haben wir schon eine Infrastruktur etabliert, die ihnen helfen soll, viel schneller am Markt Fuß zu fassen, natürlich auch Kostenvorteile zu erzielen dadurch, dass sie eine geteilte Infrastruktur nutzen. Und unser Geschäftsmodell ist ja vollkommen digital, wie ich eingangs erwähnte – Auch davon profitiert man natürlich, weil das Aufbauen von dem Geschäft vor Ort wesentlich einfacher und schneller auch für den Kunden, also für den Verbraucher funktioniert.

Agnieszka Walorska 00:04:43

Und sag mal, also das ist auch interessant, das hatte ich gar nicht so auf der Agenda, dass ihr auch in [den] USA startet. Aber lass uns mal vielleicht mit Europa anfangen: Das war ja auch so der Ursprung von Raisin oder von Weltsparen damals. Auch wenn es Weltsparen hieß, war es erst einmal “Europa sparen”. Man würde eigentlich denken, weil du hast jetzt auch gesagt, es ist so teuer wenn Banken in anderen europäischen Länder Geschäfte starten. Man würde eigentlich denken, die EU haben wir schon seit paar Jährchen und Binnenmarkt und so weiter. So wie ich das aber verstanden habe, ist es gar nicht so simpel, oder? Magst du so ein bisschen die Komplexität erklären?

Verena Thaler 00:05:21

Also auch wir haben uns gedacht, das Bedürfnis von Verbrauchern ist in vielen europäischen Ländern dasselbe. Sie sind auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten, Diversifizierungmöglichkeiten für Erspartes und umgekehrt auch Banken und Finanzinstitute suchen die Internationalisierung, die es heutzutage braucht. So, jetzt hatten wir ja schon erwähnt in Deutschland die erste Plattform aufgebaut. Und das Schöne am Plattform-Geschäft oder den Betrieb von der Plattform ist, dass man ja beliebig skalieren kann. Oder generell von digitalen Geschäftsmodellen, dass diese beliebig skaliert sind. Zudem gibts es ja auch in Europa, zumindest in der Europäischen Union eine gewisse Harmonisierung von Regulatorik und rechtlichen Framework dazu. Auch da dachten wir dass daher eigentlich die Internationalisierung oder erst einmal die Europäisierung viel, viel einfacher laufen wird, als sie dann im Endeffekt tatsächlich gelaufen ist. Also wir haben schon sehr schnell erkannt, dass es eigentlich so zwei Stellhebel gibt, die man leicht unterschätzen kann. Das eine ist eben rechtlich regulatorisches Rahmenwerk. Es existiert zwar eine europäische Harmonisierung von einzelnen Guidelines, Regularien, das bedeutet aber nicht gleichzeitig eine Standardisierung. Also es ist ein kleines, aber feines Detail z.B. Common Reporting Standards, also CRS Reporting, heißt sogar Common Reporting Standard, ist aber in jedem Land unterschiedlich. […] Ich habe schon jede Form davon gesehen und Datenaufbereitung dazu. Das ist also nicht so straight forward. Es ist zwar ein einheitlicher Rahmen, aber wie genau der Report dann aussieht, ist dann doch sehr, sehr unterschiedlich, je nach nationaler Umsetzung oder etwas ähnliches ist uns auch passiert, als wir in Spanien gestartet hatten. Wir hatten eigentlich schon Best-Practices und auch Prozesse aufgesetzt – wie einzelne Prozesse auf unserer Plattform funktionieren, wie wir Produktinformationen darstellen. In Spanien gab’s aber wirklich komplett andere Vorgaben, wie man Produktinformationen darstellen muss, als wir es jetzt aus dem deutschen Kontext gewohnt waren. Also hieß es dann auch da wieder: Leider können wir nicht einfach skalieren und unsere Prozesse, die schon etabliert sind, jetzt einfach auf die spanische Plattform ausrollen, sondern mussten auch hier nochmal nachschärfen und anpassen. Und der zweite Hebel ist das Verbraucherverhalten. Wir sind zwar in der Europäischen Union und teilen eine gemeinsame Währung, auch ein gemeinsames Gefühl, also Gemeinschaftsgefühl – zumindest bin ich da der starken Überzeugung. Aber nichtsdestotrotz ist natürlich der Alltag von den Menschen in den unterschiedlichsten Ländern in Europa sehr, sehr anders. Und sie sind auch andere Dinge gewohnt. Und wir fanden es alle großartig, als Video-Identifizierung, als Face to Face-Identifizierung anerkannt worden ist, weil auch das, also Video-Identifizierung, ermöglicht natürlich plötzlich Skalierung. Ich kann dann den Agent in jedem Land sitzen haben. Er kann wiederum überall den Kunden identifizieren per Video. Das heißt, wir sind wieder ungebunden vom Raum und vom physischen, von der physischen Präsenz und dachten: Super fürs Ausrollen in den Niederlanden, perfekt – Video-Identifizierung wird auch dort unser KYC- und Identifizierungs-Mechanismus sein. Ja, da müssen wir lernen: Der Niederländer oder Holländer ist überhaupt nicht vertraut mit Video-Identifizierung. Also in Deutschland hält sich das so ein bisschen die Waage. Also doch die Hälfte der Kunden benutzen Video-Identifizierung. Der Niederländer kennt das so gar nicht, sondern die nutzen andere Identifizierungen-Mechanismen wie Remote KYC-Identifizierung. Also das heißt so das vergleichbarste in Deutschland wäre die Ein-Cent-Überweisung, also von einer von einer Hausbank zur anderen Bank, um damit nochmal die Kundendaten weiterzugeben und zu verifizieren, dass es diesen Kunden gibt und dass das ein Konto dahinter gibt, für das der Kunde schon verifiziert wurde. Das heißt, du hast dann plötzlich eigentlich die Regulatorik und auch die Möglichkeiten in weitere Länder auszurollen, eben auch wieder vollkommen digital. Musst dann aber feststellen: Okay, Kundenverhalten spielte hier grade nicht ganz mit, mit unseren Plänen, sondern wir müssen uns eigentlich trotzdem nochmal andere KYC-Mechanismen überlegen.

Agnieszka Walorska 00:09:14

Das wäre alles so einfach, wenn es nicht die Kunden gäbe, nicht wahr? Und wie ist es denn jetzt, wenn es schon so kompliziert ist innerhalb der EU selbst? Wie ist das jetzt mit dem amerikanischen Geschäft?

Verena Thaler 00:09:23

Also tatsächlich, der amerikanische Markt funktioniert nochmal komplett anders. Daher haben wir auch dort unsere Strategie angepasst [… wir werden] in einem ersten Schritt keine Plattform aufbauen, so wie wir das jetzt in Europa oder wie man das von uns aus Europa kennt, sondern sind dort viel stärker als Banking as a Service-Anbieter unterwegs und bieten sowas wie ein Toolkit für Banken, Deposit-Produkte, also Spar-Produkte wesentlich innovativer anbieten zu können und auch stärker auf den einzelnen Kunden fokussiert. Da ist der gesamte Einlagen-Markt auch anders strukturiert mit Call Deposits und Brokered Deposits, also wirklich sowohl strukturell als auch von den Kunden-Erwartungen ganz anders als der europäische Markt, und daher ist auch unser Geschäftsmodell in den USA ein anderes.

Agnieszka Walorska 00:10:11

Spannend! Und sag mal, du bist ja bei Raisin Head of Strategy und Business Development. Was heißt das und welche strategische Themen habt ihr denn aktuell? Kannst du uns ein bisschen Einblick geben?

Verena Thaler 00:10:24

Also ich sage immer, ich habe das Privileg, durch meine Funktionen sowohl Umsetzer, Stratege und Visionär zu sein. Von allen ein bisschen etwas. Und das macht mir besonders Spaß. Die Themen, die uns jetzt natürlich gerade sehr umtreiben, ist das gesamte Themenfeld Niedrigzinsumfeld bzw. sogar Negativzinsen. Ich habe just diese Woche auch eine Studie gelesen, die von […] herausgegeben wurde, de erhoben hatten das mittlerweile über 780 Finanzinstitute Negativzinsen, Bausparen, Sichteinlagen erheben oder ein Äquivalent, sogenanntes Verwahrentgelt, ist ja in Deutschland auch gewissen Sparsummen notwendig und teilweise werden sogar Gebühren auf Tagesgeldkonten verrechnet, was ja eigentlich auch zu einer negativen Verzinsung entspricht. Also das ist natürlich ein Thema, das uns sehr stark umtreibt, was unsere Kunden, also die Finanzinstitute, mit denen wir zusammenarbeiten, eines der brennenden Themen gerade ist. Durch die negativen Zinsen, die die EZB Finanzinstituten in Rechnung stellt, für das Vorhalten von Liquidität, sind die Finanzinstitute und Banken natürlich unter einen enormen Kostendruck, also ganze Geschäftsmodelle oder Erlös-Strukturen verändern sich dadurch. Also es kommt nicht mehr unbedingt aus dem Zinsertrag, sondern man ist viel, viel stärker fokussiert auf Provisions-Verträge. Das heißt, ich glaube, dass sich das gesamte Bankengeschäft hier, oder klassische Bankengeschäft so wie wir es heute heute oder vielleicht sogar richtigerweise gestern kannten, gar nicht mehr richtig bestehen kann, sondern die Banken sich auch hier selbst erfinden, auch überlegen, wie können sie noch ein relevantes Angebot an den Kunden bringen unter diesen Gesichtspunkten. Also man muss sich ja vorstellen, der Kostendruck geht ja ganz offensichtlich soweit, dass die Mehrheit der Institute Negativzinsen weiterreicht oder in Form von Gebühren weiterreichen muss. Es ist auch kein angenehmes Gespräch mit dem Kunden, dem ich erklären muss: “Danke für dein Erspartes. Aber wir stehen selbst so mit dem Rücken an der Wand. Uns sind die Hände gebunden. Ich muss diese Kosten” – und das versteht natürlich auch jeder Kunde – “Aber ich muss diese Kosten in irgendeiner Form weiter verrechnen.” Und hier sind wir natürlich an einem verstärkten Schulterschluss auch interessiert. Und generell sehe ich denn auch in der Branche, also von Open-Banking-Lösungen, zwischen Banken, zwischen Banken und Fintechs und anderen Providern. Ich hätte eigentlich sie auch schon erwähnt: Auch hier haben wir eine Lösung und auch zahlreiche Kooperationspartnerschaften, wo wir in der Integration mit dem Finanzinstitution sind und die jeweilige Bank eine kuratierte Auswahl von unseren Partnerbanken ihren Kunden anbieten kann. Dadurch begegnen sie natürlich einerseits dem eigenen Kostendruck, aber und aus meiner Sicht sogar noch viel wichtiger, sie schaffen einen Mehrwert für den Kunden und bleiben für den Kunden relevant. Besetzen also auch weiterhin die heiß umkämpfte Kunden-Schnittstelle. Das heißt, ein Kunde wird sich nicht abwenden und sagen: Ja, ich hab ja irgendwie hier nur Kosten”, sondern ich kann als Bank dem Kunden erklären – Wir sind leider in einem Niedrigzins- und Negativzins-Umfeld. Auch wir müssen natürlich schauen inwiefern… oder die Bank muss eben schauen, wie sie damit umgeht und lässt den Kunden aber mit seinem Ersparten nicht allein oder teilweise bei Firmenkunden geht’s ja auch gar nicht unbedingt um Ersparnisse, sondern um eine strategische Liquiditätsplanung. Also es geht auch nicht einfach, dass sich die Liquidität, die den Firmenkunde oder ein Mittelständler vorher hält, um seinen Cashflow, um sein Inventory, also seinen ganzen Bestand finanzieren zu können, also der muss natürlich auch entsprechende Liquiditäspuffer auf dem Konto vorhalten. Und umso frustrierender ist es natürlich dann, wenn diese nochmal mit Kosten belagert werden. Und hier sehen wir uns halt als sehr starker Partner dann von den jeweiligen Banken und Finanzinstituten, um ihnen zu helfen, hier Lösungen zu finden, den Kunden alternative Lösungen anbieten zu können, um eben nach wie vor relevant zu bleiben bei diesen Themen, […] sinnvoll und risikolos anzulegen bzw. auch strategische Liquiditätsmöglichkeiten für SMI, also Mittelständler und Firmenkunden, zu schaffen.

Agnieszka Walorska 00:14:18

Du hast ja in diesem Kontext das Thema Open Banking erwähnt und dass ihr quasi auch darauf aufsetzt mit eurem Angebot für die Banken und auch für die Kundinnen und Kunden. Magst du noch ein bisschen mehr darüber erzählen und paar Beispiele nennen? Also Open Banking ist zwar schon gefühlt seit langer, langer Zeit im Gespräch, aber so allmählich nimmt das so die Fahrt auf. Was sind so eure Lösungen? Vielleicht hast du schon ein paar Beispiele für eine Kooperation oder für eine Lösung, die ihr umgesetzt habt?

Verena Thaler 00:14:47

Ja, also wir kooperieren beispielsweise mit N26 oder mit Scalable Capital oder auch Liquid. Das sind sogar drei Beispiele, da sind wir in einer sehr starken Integration. Wir nennen das eine API Integration. Das heißt alle drei Partner sind eng mit uns verzahnt und mit unserem Angebot verzahnt. Das heißt, der Kunde, also jetzt der N26-Kunde oder der Scalable Capital-Kunde, bewegt sich in der Umgebung seiner Bank bzw. eines Finanzdienstleisters. In der N26 App würde er dort nach Spar-Produkten suchen und in dem Fall oder in dem Beispiel von N26 würde jetzt N26 gar nicht mehr das Sparprodukte selbst anbieten, sondern sagt: Okay, das mache ich jetzt nicht mehr selbst, a lso nicht mit Build, sondern Buy. Und zwar in Kooperation mit Weltsparen bzw. Raisin und hatten dann ein für sie kuratiertes Angebot ausgesucht. Also konkret: Welche Banken wollen Sie Ihren Kunden anbieten? Welche Sparprodukte von diesen Banken wollen Sie Ihrem Kunden anbieten? Und diese Angebote werden dann eben in der N26 App angezeigt. Das heißt, der Kunde ist komplett in seiner gewohnten Umgebung und sucht nach dem Produkt. Die eigene Bank würde es gar nicht mehr anbieten. Aber durch diese Kooperation, also durch diese Open Banking Lösung, findet er es in gewohnten und bekannten Online-Banking Umgebung wieder und kann auch innerhalb dieser Umgebung sehr einfach, voll digital und schnell das Produkt abschließen.

Agnieszka Walorska 00:16:10

Spannend. Und wir haben ja anfangs schon drüber gesprochen, dass du ja quasi den Job pünktlich zum Start von Corona angefangen hast. Was beobachtest du an Veränderungen? Einerseits in diesem Bereich Sparen und Investieren, andererseits aber auch im Speziellen in eurem Geschäftsmodell?

Verena Thaler 00:16:44

Also ich glaub relativ offensichtlich ist, dass sich jetzt in den letzten 12 Monaten die Digitalisierung nochmal massiv beschleunigt hat. Ich sehe aber vor allem auch strukturelle Veränderungen, die bleiben werden. Also Mastercard hat vor kurzem auch eine Studie herausgegeben, um wieviel die Transaktionen über digitale Zahlungssysteme gestiegen sind. Ich glaube es waren 30, 40 Prozent, E-Commerce hat geboomt, Zahlungssysteme also sozusagen das Zahlen mit Karte oder mit Wallets, also sei das jetzt Apple Pay, Google Pay, andere Zahlungsanbieter, hat massiv geboomt, und durch die Pandemie sind natürlich zu diesen Zahlungsmöglichkeiten auch Remote-Beratungssysteme dazugekommen, die einfach, das muss man so ehrlich sagen, genutzt werden mussten qua mangels Alternativen. Also viele der Banken hatten ihre Filialen geschlossen, mussten auf Remote Beratungsmöglichkeiten oder eben Remote Kundentermine ausweichen. Und ich glaube zwar, dass wenn wir in irgendeiner Form wieder in einen “New Normal”, wie auch immer das dann aussehen wird zurückgehen werden, Einige dieser Effekte, also gerade auch wahrscheinlich E-Commerce Volumen, aus meiner Sicht etwas zurückgehen, aber viele der Dinge, an die wir uns jetzt in dieser Zeit gewöhnt haben und ich meine, der Zustand hält ja jetzt schon zwölf Monate+ an, die werden weiterhin bestehen. Und hier sehe ich halt auch sehr viele strukturelle Veränderungen, die dieses Verhalten begünstigen werden. Und damit meine ich eben, dass wir eine wesentlich größere Adaptionsrate haben werden und Nutzungsverhalten haben werden von Remote Angebot, Digital Payment. Ganz einfach dadurch, dass in dieser Zeit massiv Filialen geschlossen wurden und zwar in allen Sektoren. Also das betrifft jetzt genauso die privaten Banken wie Deutsche Bank, Commerzbank wie auch den Sparkassen- und genossenschaftlichen Sektor. Also jedes dieser Institute hat Filialen geschlossen und sich noch einmal verschlankt, das ganz Netzwerk verkleinert. Dadurch wird es für viele Kunden auch notwendig, in Zukunft die digitalen Möglichkeiten und Angebote zu nutzen. Ich sehe es aber durchwegs positiv, weil ich glaube, dass auch das jüngere Generationen ohnehin schon so ticken. Also gar nicht mehr unbedingt in eine Filiale gehen würden. Ich kann mich auch selbst ehrlicherweise nicht erinnern, wann ich das letzte Mal in einer Filiale gewesen bin. Manche machen das noch so aus Mystery Shopping-Gründen, was mich interessiert, was gerade so passiert. Aber eben jetzt in den letzten 12 Monaten hatte ich das auch nicht mehr gemacht. Und ältere Kunden, glaube ich, haben sich sehr stark einerseits daran gewöhnt und ich glaube auch wir unterschätzen systematisch, wie digital affin diese Kundenschichten schon sind. Wir bei Raisin, also unsere Durchschnittskunde ist 50, 60, 65 Jahre alt, also auch schon, jetzt nicht mehr sozusagen ein Digital Native. Und wir sind aber ein, also unser Angebot, unsere gesamte Vallue Proposition ist komplett digital. Also diese Kunden erreichen uns nur online über unsere Plattform und über das Online-Banking, über unsere App-Lösung. Und wir merken allerdings, dass die Kunden einerseits super damit umgehen können und andererseits aber auch sehr zufrieden mit diesem Service sind. Also dieser Trugschluss, dass dadurch, also durch diesen Sprint, den wir jetzt eigentlich in der Digitalisierung in den letzten zwölf Monaten hingelegt haben, dass da noch ältere Kundengruppen vielleicht abgehängt werden, das glaube ich nicht, sondern ich denke, dass wir hier durchaus die Affinität unterschätzen und dass auch digitales Angebot sehr, sehr hochwertig und qualitativ hochwertig durchgeführt werden kann. Also wir sind super stolz darauf, dass wir z.B. einen NPS Score von 73 haben und superhohe Weiterempfehlungraten auch mit unserem Kundenservice. Service muss nicht nur immer bedeuten, eine Interaktion, eine physische Interaktion, wo mir jemand gegenübersitzt, sondern sehr guter Service und Serviceempfinden kann auch bedeuten, dass ich einen Berater habe, der immer erreichbar ist. Und es kann so per Telefon, per E-Mail oder über eine Mailing-Funktion oder Chat-Funktion im Online-Banking sein. Es muss jetzt nicht immer der Termin vor Ort in einer Filiale sein und ich glaube, da werden wir, das ist eine Veränderung, die ich beobachtet habe und die aus meiner Sicht auch sich nochmal verstärken wird in Zukunft. Und hier denke ich natürlich, dass gerade die Open Banking-Lösungen, die an digitalen Produkten ansetzen, nochmal vermehrt an Wichtigkeit und Bedeutung erlangen werden.

Agnieszka Walorska 00:20:45

Das finde ich jetzt tatsächlich mit dem Durchschnittsalter der Zielgruppe oder der Kundschaft ganz spannend, das hätte ich gar nicht gedacht, dass das jetzt so weit nach oben gegangen ist.

Verena Thaler 00:20:53

Wir haben auch einen Kunden, der ist über 90! Nicht nur einen, wir haben auch ein paar Kunden, sind über 90 und auch diese, also auch diese Kunden bedienen komplett digital unsere Leistungen.

Agnieszka Walorska 00:21:03

Und wenn das jetzt so in den letzten 12 Monaten schon so angestiegen ist und sich auch verändert hat was glaubst du, wo geht die Reise hin? Also welche Veränderungen werden wir noch sehen, entweder auf der technologischen Ebene oder eben auf dieser gesellschaftlichen Ebene, von der du jetzt gesprochen hast, wenn wir, sagen wir mal 10 Jahre, in die Zukunft gucken?

Verena Thaler 00:21:23

Also auf der gesellschaftlichen Ebene, würde ich mir wünschen, dass wir es schaffen ein noch viel, viel stärkeres Verständnis für Geldanlage und Vermögensaufbau aufbauen können. Und damit meine ich sowohl ein stärkerer Fokus in der Bildung – Ich weiß nicht, wann bist du das erste Mal wirklich mit dem Thema Geld in Verbindung gekommen und was es bedeutet ein Girokonto zu führen?

Agnieszka Walorska 00:21:44

Viel zu spät

Verena Thaler 00:21:44

Also ich glaube, das ist auch nach wie vor ein Thema. Ich finde es auch toll, dass das Thema Female Finance, also Vermögensaufbau insbesondere von Frauen, immer ein stärkeres Fokusthema geworden ist, weil ich glaube, Frauen durchlaufen auch nochmal andere Lebenszyklen oder Lebensphasen, wo man sehr bewusst auch drüber nachdenken sollte, wie kann ich eigentlich für mich vorsorgen? Also das wäre ja auf der gesellschaftlichen Ebene etwas, was ich mir wünschen würde, dass wir hier noch stärker in den Finanzbildung investieren, schon bei Kindern. Und wenn ich jetzt auf die Industrie oder auf die Branchen gucke, dann glaube ich, dass einerseits die einzelnen Akteure noch sehr viel stärker ihren Mehrwert herausstellen müssen in den nächsten 10 Jahren und was auch die jeweilige Value Proposition ist. Wer sozusagen darf wirklich die Kunden Schnittstelle besetzen? Also im Payment Bereich haben wir ja schon gesehen, dass einmal ein Ruck durchgegangen ist: Apple Pay, Google Pay, Klarna, Paypal, Wallet-Anbieter – also hervorragend gemacht, weil diese Akteure haben es verstanden, wie man ein Produkt aufbauen muss, das total convenient, also einfach und angenehm für den Kunden ist und auch zu dem Zeitpunkt da ist, wenn der Kunde es braucht. E gibt ja jetzt auch den Begriff Embedded Finance und POS-Finance und unter welchen Namen das nicht noch firmiert. Ja, also das ist auf jeden Fall etwas, was sehr sehr stark weiter wachsen wird, auch im Investment Bereich. Die zwei Akteure, die ich schon genannt hatte, Scalable Capital oder Liquid, es sind jetzt gar keine Banken mehr, also keine klassischen Banken, sondern Finanzdienstleister, die aber einen signifikanten Anteil des Investmentgeschäfts von einer gewissen Zielgruppe oder Kundengruppe abdecken. Das heißt so klassische Banken-Modell wird immer schwieriger zu verteidigen und ich muss mir eben überlegen, egal wer ich bin, also ob ich jetzt ein Fintech bin oder ein BigTech oder eben eine klassische Bank: Was ist eigentlich mein Mehrwert und meine Value Proposition für meinen Kunden, die auch rechtfertigt, dass der Kunde vor allem zu mir kommt, um seine Bedürfnisse zu befriedigen? Gab dazu auch, gerade das Thema Big Tech, da gabs eine sehr coole Studie von McKinsey dazu, wo befragt wurde: Könnten Sie sich vorstellen, dass Sie Ihre Bankgeschäfte in Zukunft gar nicht mehr über eine Bank, sondern über alternative Provider anbieten, also Infrastruktur, Telekom, aber eben auch die Tech-Anbieter. Und das Sample für Deutschland da waren 25 Prozent die geantwortet haben:, Ja, sie können sich auch vorstellen, dass über einen Wallet Anbieter – also Apple Pay, Google Pay, noch mehrere andere – <ber sie können sich das auch über den Technologie-Anbieter oder eben über einen Wallet-Anbieter vorstellen. Und das ist schon, also 25 Prozent, das ist erstmal eine Marke. Da muss ich dann natürlich auch als als klassische Finanzdienstleistung-Anbietern drüber nachdenken: Okay, wie möchte ich dann eigentlich mich aufstellen für die Zukunft?

Agnieszka Walorska 00:24:35

Vor allem gemessen daran das diese 25 Prozent, dass viele Leute wahrscheinlich noch gar nicht wissen, was damit gemeint ist.

Verena Thaler 00:24:40

Guter Punkt, ja, irgendwas mit Tech. Ja doch, würde ich vertrauen. Amazon würde ich auch mein Geld geben oder einer anderen Tech-Company. Und ja, wie gesagt, das sind gar keine klassischen Banken mehr. Und da muss ich mir natürlich dann auch als Bank überlegen oder auch was Fintech: Bin ich eigentlich nur noch Zulieferer von Produkten oder bin ich wirklich derjenige, der mit dem Kunden, also an der Kunden-Schnittstelle arbeitet. Und ein zweiter Punkt ist aus meiner Sicht es wird mehr Mut bei Partnerschaften auch brauchen. Also ich glaube es wird sich sehr sehr viel in Richtung Buy statt Build gehen. Also wollen wir wirklich alles selber machen oder wollen wir uns sehr smart in einem Ökosystem aufstellen mit anderen Providern, Fintechs, Banken, um sich auf den eigenen Mehrwert zu konzentrieren und dann weitere Leistungen eher hinzu zu nehmen, so wie es auch gebraucht wird. Und ich glaube, wir werden hier sehr viel sehen im Kontext Cloud Banking. Fand ich auch toll: Die Deutsche Bank hatte auch angekündigt, Kooperationen mit Google, um gerade neue Produkte in dem Bereich nutzungsbasierte Finanzierungen auf den Markt zu bringen. Also im Wesentlichen auch Banking as a Service oder Assest as a Service oder wie in unserem Fall Deposit as a Service. Es geht sehr viel stärker in dieses nutzungsbasierte Geschäftsmodell, wofür natürlich Cloud oder Cloud Banking oder Cloud-Technologien wichtiger Stellhebel ist. Also da glaube ich wird es jetzt nochmal ein paar größere Würfe auch in der Zukunft geben von einzelnen Banken, Fintechs und Akteuren und vor allem aber in diesem Zusammenspiel, also dass man es nicht mehr alles selber macht und sowohl der Tech Anbieter ist als auch die Bank ist, also auch der Marketer ist, sondern dass man sich schon überlegt Ok, wo es unsere Kernkompetenz und wie kann ich mich smart in diesem Ökosystem aufstellen und mit wem möchte ich zusammenarbeiten?

Agnieszka Walorska 00:26:19

Ja, spannende Zukunftsvision und ich glaube, wir sind da schon auf diesem Weg zu dieser Zukunft. Ja, sehr cool. Da wir ja schon so langsam am Ende angekommen sind, hab ich natürlich noch meine Abschlussfragen: Hast du denn ein Buch, was du empfehlen würdest?

Verena Thaler 00:26:34

Also ich bin, wenn wir jetzt auf Romane gucken, bin ich der größte Fan von Martin Suter. Das heißt ich kann uneingeschränkt alles von diesem Autor empfehlen. Jetzt, wenns eher um Personal Growth oder Inspiration geht, dann lese ich gerade “Untamed” von Glennon Doyle, kann ich sehr empfehlen. Oder, auch sehr gut geschrieben und lustig geschrieben: “Daring Grealty” von Brené Brown, die find ich auch ganz toll. Also falls man den TED-Talk von ihr noch nicht kennt zu Verletzlichkeit oder Vulnerabilität, da gibt’s zwei. Also sowohl sehr lustig als auch entertaining als auch auch lehrreich. Kann ich jedem nur empfehlen. Und das Buch dazu natürlich.

Agnieszka Walorska 00:27:08

Sehr cool, sehr spannend. Und wo du bei Martin Suter warst: Hast du den rosa Elefanten gelesen oder “Elefant” heißt das Buch, glaube ich.

Verena Thaler 00:27:16

Das ist das einzige Buch von ihm, bei dem ich nach der Hälfte aufgehört habe, weil es sich so lang gezogen hat. Aber alles andere eingeschränkt empfehlen. Am besten hat mir gefallen “Der Koch” und “Lila Lila”.

Agnieszka Walorska 00:27:27

Ich fand den Elefanten eigentlich ganz unterhaltsam, weil es natürlich auch so ein bisschen dieses Thema Genetisches Engineering und so weiter hatte. Ich hab das im Urlaub gelesen und deswegen hatte ich das gar nicht so langgezogen gefühlt, weil ich eben mehr Zeit hatte. Und ja, das sind super Vorschläge, die nehmen wir alle auf. Und hast du auch noch einen Vorschlag für eine weitere Frauenstimme, die in unserem Podcast zu hören sein sollte?

Verena Thaler 00:27:52

Ja, ich habe sogar tatsächlich 5 tolle Damen mitgebracht. Und zwar habe ich mich dazu auch länger überlegt und zwar, was ich ganz toll fände wäre einerseits Nina Pütz, die zu Ratepay neu dazu gestoßen ist und die fände ich deshalb so interessant, da sehe ich auch eine Parallele übrigens zu dir, weil sie ja aus dem E-Commerce kommt und sozusagen jetzt in die Payment- oder Fintech-Industrie einsteigt. Und da finde ich ihre Perspektive sozusagen als Quereinsteiger ganz interessant. Ich glaube da gibt’s im Rahmen nochmal sozusagen eine frische Perspektive darauf.

Agnieszka Walorska 00:28:25

Auf jeden Fall

Verena Thaler 00:28:25

Hat mich auch ein bisschen an dich erinnert. Ich glaube, das wäre eine tolle Gesprächspartnerin. Oder Ihre Kollegin, die Louise Linden, die CTO in dem Unternehmen ist, eine der wenigen weiblichen Chief Technology Officer. Die wir auch eine ganz tolle Gesprächspartnerin zu dem Thema Tech und Legacy-Systeme und Tech Transformation. Wen ich auch super finde, ist Susanne Arnold zum Thema Finanzkommunikation. Also sie begleitet als Beraterin in der Finanzindustrie rund um Themen Kommunikation sowohl als Startup als auch als etabliertes Unternehmen in unterschiedlichsten Phasen. Die hat auch nochmal einen sehr coolen Blick auf die Zukunft. Und: Delia König von der Solaris Bank vielleicht zum Thema Zukunft von […] und Ident-Prozessen oder Alina Deutsch zum Status Quo Digitalisierung in SME und Corporate-Bereich. Alina ist bei der DKB und dort für die Digitalisierung in dem Bereich SME und Firmenkunden zuständig. Und ich glaube das ist ein Feld, da gibt’s auch echt noch einiges aufzuholen. Also ich glaub es ist generell in der Digitalisierung schon super weit im Retail-Bereich, SME und Firmenkunden glaube ist echt auch noch so etwas wo es einiges zu heben gibt.

Agnieszka Walorska 00:29:35

Cool! Vielen Dank für diese Vorschläge. Das sind echt ja alles echt spannende Themen und ich hoffe, dass diese Damen das auch hören und sich dann auch bereit erklären, mit uns zu sprechen, das wäre super.

Verena Thaler 00:29:47

Das hoffe ich auch.

Agnieszka Walorska 00:29:48

Cool, dann: Vielen Dank dir. Das war ein wirklich super, super spannendes Gespräch. Und ja, ich hoffe, es gibt irgendwann mal eine Wiedervorlage.

Verena Thaler 00:29:55

Das hoffe ich auch.

Agnieszka Walorska 00:29:56

Danke

Verena Thaler 00:29:56

Danke dir vielmals.